Steuern & Export

DATEV-Export: Buchhaltungsdaten sauber an den Steuerberater übergeben

Aktualisiert am 01. Juli 2026

Fast jede deutsche Steuerkanzlei arbeitet mit DATEV. Wer seine Rechnungen digital führt, spart sich den Pendelordner — wenn die Übergabe stimmt. Was hinter Buchungsstapeln und Belegbildern steckt und worauf du beim Export achten solltest.

01Warum DATEV der gemeinsame Nenner ist

DATEV ist die Genossenschaft der steuerberatenden Berufe und de facto der Standard für den Datenaustausch zwischen Unternehmen und Kanzlei. Statt Papierordnern übergibst du strukturierte Daten: Buchungssätze (als „Buchungsstapel“ im DATEV-Format) und die zugehörigen Belegbilder als PDF.

02Buchungsstapel, Belegbilder, Kontenrahmen

Drei Begriffe genügen fürs Verständnis: Der Buchungsstapel ist eine CSV-Datei im DATEV-Format mit einem Buchungssatz je Zeile (Betrag, Konto, Gegenkonto, Steuerschlüssel, Belegfeld). Belegbilder sind die PDFs der Originalbelege, verknüpft über eine eindeutige Referenz. Der Kontenrahmen (meist SKR03 oder SKR04) bestimmt, auf welche Konten gebucht wird — welcher bei dir gilt, entscheidet deine Kanzlei.

03Was ein guter Export enthalten muss

  • Alle Ausgangsrechnungen des Zeitraums mit Nummer, Datum, Nettobetrag, Steuersatz und Steuerbetrag
  • Stornos als solche gekennzeichnet — nicht einfach gelöscht
  • Die Beleg-PDFs, eindeutig den Buchungen zuordenbar
  • Konsistente Debitorennummern (Kundennummern), damit offene Posten zuordenbar bleiben

04So läuft es mit Finbuch

Finbuch hält alle Beträge als ganzzahlige Cents, Stornos bleiben als stornierte Belege erhalten, und jede importierte oder erstellte Rechnung trägt ihre eindeutige Nummer und ihr PDF. Den DATEV-Export für deine Kanzlei erzeugst du je Zeitraum aus der Rechnungsübersicht — im Pro-Tarif enthalten.

Häufige Fragen

SKR03 oder SKR04 — was ist der Unterschied?
Beides sind Standardkontenrahmen. SKR03 ist prozessorientiert gegliedert, SKR04 bilanzorientiert. Fachlich sind beide gleichwertig — maßgeblich ist, womit deine Kanzlei arbeitet.
Reicht es, dem Steuerberater PDFs zu schicken?
Es funktioniert, verursacht aber Handarbeit in der Kanzlei (und damit Kosten). Strukturierte Daten plus Belegbilder sind der Weg, mit dem beide Seiten Zeit sparen.
Wie oft sollte ich exportieren?
Monatlich hat sich bewährt — passend zum Rhythmus der Umsatzsteuer-Voranmeldung. Stimme den Turnus mit deiner Kanzlei ab.