Vergleich & Migration

Lexware-Alternative: Von Lexware Office zu Finbuch wechseln

Aktualisiert am 01. Juli 2026

Lexware Office (früher lexoffice) ist der Platzhirsch der deutschen Cloud-Buchhaltung. Wer aber viel im Bau- und Ausbaugewerbe arbeitet, KI-Unterstützung will oder schlicht schneller Rechnungen schreiben möchte, stößt an Grenzen. So unterscheidet sich Finbuch — und so ziehst du deine Daten um.

01Wo Finbuch anders ist

Drei Unterschiede fallen im Alltag am stärksten ins Gewicht:

  • KI-nativ: Du beschreibst den Auftrag in einem Satz — Finbuch erstellt den Rechnungs- oder Angebotsentwurf mit Positionen, Preisen und korrekter USt. Der Assistent beantwortet Fragen zu deinen Zahlen („Wie viel Umsatz im Juni? Wer ist überfällig?“).
  • GAEB eingebaut: Leistungsverzeichnisse (GAEB 90, 2000, DA XML) importieren, mit KI bepreisen, als X84 zurückgeben — dafür braucht es bei anderen Anbietern separate AVA-Software.
  • Aufgeräumt statt aufgebläht: Angebote, Rechnungen, Kontakte, Artikel, Projekte, Dashboard. Keine hundert Module, sondern der Kern — schnell und ohne Einarbeitung.

02Was beim Umstieg mitkommt

Finbuch importiert deine Lexware-Daten direkt: Kontakte (CSV-Export aus Lexware, inklusive Kundennummern, Ansprechpartnern und beiden Adressblöcken), Artikel und Leistungen (CSV) sowie deine Ausgangsrechnungen aus dem DATEV-Export „Belegbilder mit Belegdaten“ — mit Rechnungsnummer, Datum, Beträgen, Stornos und dem Original-PDF jedes Belegs.

Der Import ist idempotent: Du kannst denselben Export gefahrlos mehrfach einspielen; vorhandene Datensätze werden aktualisiert statt dupliziert.

03Die Migration in vier Schritten

  • In Lexware Office: Kontakte als CSV exportieren, Artikel als CSV exportieren.
  • In Lexware Office: DATEV-Export „Belegbilder mit Belegdaten“ für den gewünschten Zeitraum als ZIP erzeugen.
  • In Finbuch: Einstellungen → „Aus Lexware übernehmen“ → Dateien hochladen und importieren.
  • Firmenprofil prüfen (Steuernummer, Bankverbindung, Nummernkreise) — fertig.

04Was du beachten solltest

Der DATEV-Export enthält keine Einzelpositionen, nur Beträge und Steuersatz je Beleg — Finbuch legt deshalb je importierter Rechnung eine Sammelposition an und hängt das Original-PDF an; die Beträge bleiben centgenau identisch. Eingangsrechnungen und Angebote sind im DATEV-Belegexport nicht enthalten. Behalte deinen Lexware-Zugang bis zum Ablauf gesetzlicher Aufbewahrungsfristen oder exportiere vollständig.

Häufige Fragen

Wie lange dauert der Umstieg von Lexware zu Finbuch?
Mit vorliegenden Exporten wenige Minuten: Dateien hochladen, importieren, Firmenprofil prüfen. Die Nummernkreise laufen ab der nächsten Rechnung nahtlos weiter.
Bleiben meine Rechnungsnummern erhalten?
Ja. Importierte Rechnungen behalten ihre ursprüngliche Nummer; neue Rechnungen bekommen fortlaufende Nummern aus deinem Finbuch-Nummernkreis.
Was kostet Finbuch im Vergleich?
Finbuch startet bei 9 € monatlich (Starter) und liegt mit dem beliebtesten Tarif (Pro, 29 €) im Bereich vergleichbarer Lexware-Office-Pakete — inklusive KI-Funktionen und GAEB.