Fliesenleger: Quadratmeter, Verschnitt, Abrechnung
Fliesenleger kalkulieren Fläche, Format und Verschnitt — und sanieren oft badweise in bewohnten Wohnungen. Finbuch führt Angebot, Material und Stunden ohne Medienbruch.
Was im Weg steht
Verschnitt frisst die Marge
10 bis 15 % Verschnitt je Format und Verlegung: Wer ihn nicht je Position kalkuliert, zahlt ihn aus der Deckung.
Badeweise Arbeiten in bewohnten Wohnungen
Teilflächen, Absprachen, Übergabetermine — die Abrechnung hinkt der Arbeit hinterher, wenn alles im Kopf bleibt.
Material vom Handel, abweichende Lieferung
Geliefert wurde anderes Material als bestellt — ohne Belegreferenz wird der Streit teuer.
So läuft es in Fliesenleger
Angebot mit Formatlogik
Fläche × Format × Verschnitt als Positionen (m², lfm, Sockel je lfm); Artikel je Format als Vorlage.
Belege je Bad
Fliesenhandelsrechnung abfotografieren, dem Projekt (Bad) zuordnen — Warnung bei 80 % der Angebotssumme kommt beim Buchen.
Stunden für Vor- und Nacharbeit
Abbruch, Verputz, Silikonfugen: Stundenlohnzettel je Bad mit „beauftragt“-Flag.
Schlussredenung mit Aufmaß
Teilflächen und Zusatzpositionen ins Aufmaßbuch; die Rechnung folgt den ausgeführten Mengen.
Für deinen Betrieb relevant
Häufige Fragen
Kann ich Kundenmaterial und Eigenmaterial trennen?
Ja — Kundenmaterial als Position ohne Marge (0 % Aufschlag) führen, Eigenmaterial als Artikel mit Satz; die Auswertung trennt Erlösarten sauber.
Wie behandele ich Nachträge bei Teilsanierungen?
Als eigene Position mit Bezug auf den Auftrag — sichtbar für den Kunden, sauber im Hauptbuch und im DATEV-Export.