Maler: Quadratmeter angeben, Feierabend gewinnen
Malerangebote leben von Flächen, Anstrichsystemen und Vorarbeiten. Finbuch führt Angebot, Stundenlohn und Material bis zur Rechnung — und die Deckungsrechnung zeigt, was der Auftrag wirklich brachte.
Was im Weg steht
Angebot aus dem Kopf, Preis von gestern
Flächen schätzen, Farbkosten vom letzten Jahr, Vorarbeiten vergessen: Das Angebot ist schneller weg als der Gewinn.
Vorarbeiten sind Stundenlohn — selten belegt
Spachteln, Grundieren, Abkleben: Wer die Stunden nicht dokumentiert, verschenkt sie bei Pauschalangeboten als ungeprüfte Mehrleistung.
Farbe & Lack: kleine Belege, große Masse
Dutzend Materialquittungen im Monat, jede einzeln verbuchen — klassischer Rückstand, klassischer Schuhkarton.
So läuft es in Maler & Lackierer
Angebot mit Positionslogik
Flächen (m²), Anstriche (Anzahl), Vorarbeiten (Stunden) — Artikel als Vorlagen mit Einheit und Satz; die KI entwirft aus der Beschreibung.
Stunden sauber vom Pauschalen trennen
Stundenlohnzettel je Auftrag mit „beauftragt“-Flag; die Statistik rechnet Lohnkosten in die Deckung jedes Auftrags.
Materialquittungen fotografieren
Quittung ablichten — KI erfasst und kontiert, Bankabgleich ordnet die Zahlung zu.
Wartungsanstriche wiederkehrend
Treppenhausanstrich alle drei Jahre? Als wiederkehrende Rechnung vorbereitet, wenn es wieder so weit ist.
Für deinen Betrieb relevant
Häufige Fragen
Kann ich verschiedene Anstrichsysteme als Artikel pflegen?
Ja — Artikel mit Kurztext, Einheit (m², lfm, psch.), Steuersatz und Nettopreis; GAEB-Kataloge importieren ebenfalls in die Artikelliste.
Wie sehe ich, was ein Auftrag wirklich gebracht hat?
Projekt-GuV: Erlös minus Material (aus den Belegen) minus Lohnkosten (Stunden × dein Kostensatz) — je Auftrag, jederzeit.