Tischlerei: Vom Möbel zur Rechnung ohne Übertragung
Einzelanfertigung heißt: jede Position ist ein Unikat mit Material und Stunden. Finbuch führt Angebot, Beschaffung und Montage in einem Fluss — mit Deckung je Auftrag.
Was im Weg steht
Jeder Auftrag ist ein Prototyp
Einbaumöbel, Küche, Treppe — Positionen, Materiallisten und Stunden sind je Auftrag neu. Schablonen helfen nur, wenn sie auffindbar sind.
Beschläge & Platten: viele kleine Belege
Der Beschlagshändler liefert wöchentlich, die Platten kommen palettenweise — verbuchen läuft auf Rückstand.
Möbelpreis gegen Werkstattstunde
Guter Verkaufspreis, leere Deckung: Ohne Stundennachweis in der Fertigung sieht niemand, welcher Auftrag die Werkstatt kostet.
So läuft es in Tischlerei & Schreiner
Angebot mit wiederkehrender Struktur
Korpus, Front, Beschlag, Montage — als Artikel-Vorlagen; das nächste Einbaumöbel beginnt bei 70 % statt bei null.
Materialbelege sofort dem Auftrag zuordnen
Quittung abfotografieren, Projekt wählen — die KI kontiert vor; Warnung bei 80 % der Angebotssumme.
Fertigungsstunden je Auftrag
Stundenlohnzettel trennen Fertigung und Montage; die Projekt-GuV zeigt Deckung je Möbel.
Rechnung mit E-Rechnung & DATEV
§14-konform stellen — XRechnung/ZUGFeRD automatisch dazu, der EXTF-Stapel geht an die Kanzlei.
Für deinen Betrieb relevant
Häufige Fragen
Kann ich Aufmaß-Räume und Möbel je Projekt führen?
Ja — Projekte bündeln Positionen, Belege, Stunden und Dateien (Skizzen, CAD-Exports) je Auftrag.
Bekomme ich die Deckung pro Möbel?
Ja — Projekt-GuV rechnet Erlös minus Material (Belege) minus Lohn (Stunden × Kostensatz); fein je Auftrag, grob je Zeitraum in der Statistik.