Projektkosten, Budgets und Kostenstellen
Aktualisiert am 16. Juli 2026
Jedes Projekt ist in Finbuch zugleich eine Kostenstelle: Rechnungen, Belege und Stundenlohnzettel laufen dort zusammen, und Finbuch rechnet Erlöse gegen Material- und Lohnkosten. Mit einem Budget (oder automatisch der Angebotssumme) warnt dich Finbuch, bevor die Kosten davonlaufen.
01Kosten einem Projekt zuordnen
Ordne beim Prüfen eines Belegs unter „Projekt / Kostenstelle“ das passende Projekt zu — die Kosten erscheinen sofort auf der Projektseite. Damit Arbeitsstunden als Lohnkosten einfließen, hinterlegst du in den Einstellungen einmalig deinen Lohnkostensatz je Stunde (inkl. Nebenkosten); Finbuch bewertet damit die Stunden aus den Stundenlohnzetteln.
02Kosten & Ergebnis je Projekt
Die Projektseite zeigt unter „Kosten & Ergebnis“ die Projekt-GuV: Erlöse (netto) minus Material- und Fremdkosten minus Lohnkosten. So siehst du je Baustelle, ob du Geld verdienst — nicht erst am Jahresende.
03Budgets und die automatische Warnung
Ohne weiteres Zutun gilt: Das Angebot ist das Budget — Finbuch nimmt die Summe der angenommenen Angebote eines Projekts als Planwert. Unter Auswertungen → Budgets kannst du stattdessen eigene Budgets hinterlegen, auch je Ausgaben-Kategorie oder SKR-Konto und Jahr.
Erreichen die Kosten 80 % des Budgets, zeigt Finbuch direkt beim Buchen des Belegs einen Hinweis; ab 100 % wird die Warnung rot. So kannst du rechtzeitig einen Nachtrag stellen statt hinterher draufzuzahlen.
04Kostenstellen im DATEV-Export
Vergib im Projekt optional eine Kostenstellen-Nummer („Kostenstelle für DATEV“). Sie wandert als KOST1 in den DATEV-Export, sodass auch deine Kanzlei Erlöse und Kosten je Projekt auswerten kann.
Häufige Fragen
Welcher Lohnkostensatz ist realistisch?
Als Faustregel: Bruttolohn plus rund 25–30 % Lohnnebenkosten, geteilt durch die produktiven Stunden. Viele Betriebe kalkulieren mit 40–60 € je Stunde — im Zweifel hilft deine Kanzlei bei der Kalkulation.